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IMM 2009 in Longbridge bei Birmingham in England.

Bei den Mini Treffen wurde immer viel von den IMMs erzählt; kurioses, lustiges oder eben einfach nur von den vielen schönen Minis. Leider konnten wir in den ersten Jahren nicht daran teilnehmen. Zum 50. Geburtstag des Mini hatten wir es uns dann aber fest vorgenommen und planten die Reise nach England.

Mehr Fotos gibt es auf der separaten Foto Seite.

Der Besuch des IMMs sollte auch unsere Urlaubsreise sein und so planten wir es sehr entspannt. Am Dienstag, dem 4. August fuhren wir los und verbrachten die erste Nacht in einem kleinen Hotel in Calais. Am nächsten Morgen ging es dann weiter zum Fährhafen. So sehr ich mich auf das IMM und unsere Reise durch England freute, so viel Angst hatte ich vor der Überfahrt mit der Fähre. Bisher war ich noch auf jedem Schiff Seekrank geworden.

Auf der Fähre verbrachte ich dann die erste halbe Stunde auf oder in der Nähe der Kiste mit den Rettungswesten. Dann wurde ich etwas mutiger und wir erkundeten das Schiff.

Letztendlich musste ich zugeben dass die Überfahrt doch nicht so schlimm war wie ich es befürchtet hatte. Trotzdem war ich sehr froh wieder festen Boden unter den Füßen zu haben.

Kurz hinter Dover entdeckten wir ein Hinweisschild zu einem Aussichtspunk "Semphire Hoe". Der Landschaftspark entstand aus dem Abbaumaterial des Euro-Tunnels. Leider hatten wir noch keine Pfund Münzen um die Parkgebühren zahlen zu können und am Kiosk war man nicht sehr kooperativ. So blieb leider nur Zeit für ein schnelles Foto und wir fuhren weiter.

Als nächstes machten wir einen Abstecher nach Woking. Ich hätte gerne einen Blick auf das McLaren Technology Center geworfen. Leider wurden wir schon Meilen vor dem Gelände vom Pförtner aufgehalten so dass es nicht mal ein Foto gibt.

Danach kamen wir durch Ascot. Meine Aussagen: "Oh wie schön, Ascot, das wollte ich schon immer mal sehen. Sieh mal, da sind schon Parkplätze und da scheinen schon Ställe zu sein." haben Börni irgendwie nicht erreicht. Er fuhr unbeirrt weiter und Kilometer später registrierte er wohl meine Schweigsamkeit und fragte: "Wolltest du da etwa stehen bleiben?" Seither ist Ascot ein Running Gag bei uns.

Gerne hätten wir einen Stopp in Windsor eingelegt aber leider fanden wir keinen Parkplatz für Mini mit Anhänger. So blieb uns nur ein Blick aus der Ferne auf Windsor Castle.

Am späten Nachmittag kamen wir dann in Longbridge an. Der Park war genau gegenüber des alten Werksgeländes wo früher die Minis vom Band liefen.

Leider hatte es in den Wochen vorher viel geregnet und das Gelände war sehr durchweicht. Die vielen Minis die einen Campingplatz suchten waren nicht gerade förderlich für die Wege und alles sehr matschig. Mit Hilfe einiger Mini-Fahrer die schieben halfen schafften wir es in den oberen Bereich des Geländes.

Als erstes fuhren wir zu einer Tankstelle um den Mini zu waschen. Bis zum Freitag parkten wir dann vor dem Park um nicht unnötig auf dem Platz hin und her zu fahren.

Das IMM selbst war schon überwältigend für mich, alles war viel größer als bei den Treffen die ich bisher erlebt hatte. Aber schon da viel selbst mir auf dass die Organisation besser sein könnte. Trotzdem was der Flair da und die vielen Mini Fahrer sorgten letztlich auch dafür dass es ein schönes Treffen wurde.

Leider gab es auch für den Run to Brum Kommunikations Probleme. Aber die Anzahl Minis auf dem Platz in Birmingham war schon überwältigend.

 

Besonders beeindruckt war ich von den ganz alten Minis.

Einfache Innenausstattung, spartanische Motorräume, Wischwasserbehälter aus Glas und Bastkörbchen unter der Rückbank

 

Am letzten Abend gab es natürlich die traditionelle Übergabe des IMM Schlüssels an den Fan Club Mini Bavaria e.V., den Ausrichter des IMM 2010 in Neumarkt / Oberpfalz.

 

Das British Motor Museum in Gaydon bot den IMM Teilnehmern die Möglichkeit, für einen sehr günstigen Preis im Anschluss an das IMM 3 Tage am Museum zu campen. Diese Gelegenheit nutzten wir gerne. Von diese Basis aus machten wir kleine Ausflüge in die Region.

Durch den nahen Silverstone Ring sind in der Region verschiedene Formel 1 Teams angesiedelt. Brawn GP in Brackley, Williams und Force India. Leider kam ich auch hier nicht weiter als bis zum Pförtner. Allerdings durfte ich bei Force India einen Blick hinter das Gebäude werfen für ein Foto. Auch am Silverstone Ring kamen wir nur bis zum Shop.

 

Natürlich hatten wir auch einen Nachmittag im Museum verbracht. Dort gab es eine Sonderausstellung zum Geburtstag, "The Mini 50th Exhibition".

Das Heritage Motor Centre ist ein interessantes Museum und bietet einen sehr guten Überblick über die verschiedenen Marken. Vieles darf auch angefasst und ausprobiert werden.

Von Gaydon aus fuhren wir dann zurück in Richtung Dover. Auf einem Campingplatz in der Nähe von Eastbourne machten wir noch einmal für 2 Nächte Halt.

Bei einem Ausflug nach Eastbourne besichtigten wir eine Kirche und einen wunderschönen Park. Als plötzlich immer wieder ältere Flugzeuge am Himmel auftauchten fuhren wir an die Küste zum Pier.  Zufällig fand an diesem Wochenende die jährliche Flugshow statt und wir konnten noch einen Teil davon miterleben.

  

Eine letzte Pause und ein Abschieds Tee an den Klippen bei Capel-le-Ferne.

Hier gibt es mehrere Gedenk-Bänke für Schwimmer die bei der Kanaldurchquerung ihr Leben verloren. Es gibt keine Absperrung, kein Zaun am Rande des Platos, ein kribbeliges Gefühl im Bauch.

 

Ein letzter Blick auf Dover und dann hieß es auch schon wieder

BYE BYE ENGLAND

Eine letzte kleine, lustige Anekdote auf der Heimfahrt in Frankreich:

Wir machten einen kurzen Stopp an einem französischen Baumarkt um ein wenig zu stöbern. Da ich mal ganz dringend für kleine Mädchen mußte fragte ich eine Verkäuferin mit meinem besten Französisch nach einer Toilette. Sie beschrieb mir den Weg und als ich der Beschreibung folgte befand ich mich …

… in der Abteilung für Sanitär-Objekte.