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IMM 2016 in Lommel / Belgien

Beim IMM 2014 in Kent ging der Zuschlag für das IMM 2016 an das Team aus Belgien.Das Eventgelände befand sich auf dem Gelände eines Windparks, direkt unter den riesigen Windrädern.

Für uns war es das reinste Heimspiel, nur etwa 250 km oder 3,5 Stunden Fahrt von zu Hause entfernt. Auch Becca und Johannes kamen wieder mit und liehen sich meinen Flip dazu aus. Wir fuhren mit Börnis Mini und Wohnwagen.

Eigentlich sollte es die erste Reise für unseren neuen Wohnwagen werden, aber leider hatte die Zulassungsstelle Probleme mit einem Anhänger aus den Niederlande. Daher nutzten wir noch einmal den alten Wohnwagen und Becca und Johannes mussten auf ein Zelt zurück greifen. Dabei hatte mein Flip extra eine Anhängerkupplung bekommen damit wir mit beiden Minis und beiden Wohnwägen hätten fahren können.

 

Die ersten Händler, die bereits am Mittwoch anreisen durften, berichteten in den sozialen Medien dass es kein Wasser am Platz gäbe. Das relativierte sich später auf die Aussage, es gibt kein Trinkwasser vor Ort. Wasser gab es natürlich, zum Duschen und Waschen aber da es durch Behelfsleitungen geführt wurde, musste aus rechtlichen Gründen der Hinweis: "Kein Trinkwasser" angebracht werden. Abgekocht war es natürlich auch für Kaffee nutzbar. Wir hatten uns allerdings mit ausreichend Wasser von zu Hause zum Kochen eingedeckt.

In Belgien erwartete uns eine erfreulich kurze Warteschlange und so konnten wir schon nach wenigen Minuten auf das IMM Gelände fahren.

Der starke Wind machte es nicht gerade leicht, Zelt und Wohnwagen aufzubauen aber schließlich schafften wir es doch.

Unsere Campingfläche teilten wir uns mit den Freunden aus dem Elsass mit denen wir auch den ersten Abend verbrachten.

Natürlich hatten wir auch für das IMM Team eine Westerwälder Spezialität eingepackt die Börni bei der offiziellen Begrüßungsfeier am Freitag Abend überreichte.

Am Samstag Nachmittag fand auch ein Rocker Cover Race statt, allerdings hatten wir das zu der Zeit noch nicht so auf dem Schirm. Unsere Rocker Cover Leidenschaft entwickelte sich erst später.

Wie immer machten wir auf zahlreichen Runden über das Eventgelände jede Menge Fotos von schönen, außergewöhnlichen oder kuriosen Minis.

Auch für seine Emblem-Sammlung fand Börni zahlreiche Motive.

Das Wetter war gut, tagsüber sehr sonnig, nachts eher kalt und, wer hätte es geahnt in einem Windpark, seeeehr windig.

Die Händler Meile war sehr gut bestückt. Wirklich viele verschiedene Teile- und Zubehörhändler aber auch viele kleine Verkäufer von Mini Modellen, Schmuck und anderen Gadgets waren vertreten.

Etwas enttäuschend waren die Food-Trucks, teuer und auch nicht unbedingt vom Hocker reißend. Da wir mit Wohnwagen vor Ort waren bevorzugten wir daher die Selbstverpflegung.

Sehr früh am Samstag Vormittag fanden die Präsi-Meetings statt.

Beim Internationale Meeting standen diesmal zwei Wahlen an. Für das IMM in 2018 bewarb sich das Team aus Portugal und für das IMM 2019 in England das Team aus Bristol. Beide präsentierten ihre Region, die geplanten Event-Gelände und ihre Preisvorstellungen mit Filmen und Power-Point Präsentationen. Da es jeweils keine weiteren Bewerber gab erhielten die beiden Teams den Zuschlag, die IMMs ausrichten zu dürfen.

Im Anschluss an das Internationale Meeting trafen sich auch die Vorsitzenden der deutschen Mini Clubs noch zu einem kurzen Gespräch.

Becca hatte ja bereits in Kent eine Glow-Show erlebt und als sie hörte, dass es auch in Belgien eine geben soll, wollte sie unbedingt daran teilnehmen.

Mit zahlreichen Knick-Lichtern und einigen Lichterketten wurde mein Flip zum leuchten gebracht. Leider reichte es nicht für einen der ersten Plätze, aber Spaß hatten wir alle daran.

Am Sonntag gab es dann auch wieder die Möglichkeit, die Tickets für das nächste IMM zu kaufen. Das Team aus Irland hatte auch viele Prospekte der Region dabei damit man einen schönen Urlaub zum IMM planen konnte.

Auch diesmal hießes wieder Abschied nehmen für mich denn Alec fuhr mit Mary Murphy und dem Irischen IMM Team mit nach Irland.

Wie immer verging die Zeit wie im Fluge und das IMM Team sagte Danke.

Für die Schlüsselübergabe hatten sie sich etwas ganz besonderes einfallen lassen: Irish-Dancer versetzten die Zuschauer schon einmal in das richtige irische Feeling.

Ganz feierlich wechselte auch diesmal der IMM Schlüssel zum nächsten Ausrichter, dem Team IMM Irland 2017.

Am Montag Vormittag hieß es dann auch für uns wieder einpacken und nach Hause fahren.

Unser Fazit: Ein schönes IMM aber leider nicht die Klasse von Ungarn oder gar Litauen. Es hat uns gefallen und die Organisation war absolut OK. Etwas enttäuscht waren wir allenfalls von den Pommes im Land DER Pommes Erfinder.